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Begegnung: 3. Frauen - HSG Werther/Borgholzh. 2
Datum und Zeit: 22.02.2026  18:00
Halle: 452 Sporthalle Realschule Versmold, Schützenstraße 4, 33775 Versmold
Spielklasse: Kreisliga
Vorbericht: ----
Endstand: 12:26
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Spielbericht von Rolf Hüllinghorst: Am Abwehrbollwerk abgeprallt

Am Sonntagabend stand endlich das Nachholspiel aus der Hinserie (das Rückspiel hat bereits stattgefunden) gegen We/Bo 2 an. Für das Hinspiel mussten wir zweimal mangels Masse um Verlegung bitten, wobei wir dem Gegner für deren Einvertändnis vorher und nachher dankten. Das Dankeschön fiel mit den überreichten Snacks dem ungewöhnlichen Entgegenkommen entsprechend aus und wurde von gegnerischer Seite als „supernette Geste“ überrascht wie erfreut entgegengenommen.
Zum Spiel ist eigentlich wenig zusagen. Das Ergebnis spricht Bände und die Überschrift auch. Aber ich habe noch einige Buchstaben auf der Tastatur übrig.
Die volle Bank auf Seiten von We/Bo wurde vom Trainergespann Koch/Wiens erfreut zur Kenntnis genommen: „Lange nicht einen so guten Kader gehabt!“. Ganz zu unserem Leidwesen, wie sich zeigen sollte. Wir sahen uns sofort großem Tempo und Druck ausgesetzt, was zu einem 0:4-Auftakt (5. Minute) führte. Anschließend schüttelten wir uns etwas, kamen besser ins Spiel und verkürzten auf 3:5 (14.), eher geschuldet einer kurzen Angriffsflaute im Spiel des Gegners. Danach brach es wieder über uns herein oder besser gesagt, wir bissen uns die Zähne am resoluten Zupacken der Fusionierten aus. Beim 1:8-Lauf von der 14. bis zur 28. Minute scheiterten wir an einem Abwehrbollwerk, gegen das wir immer wieder anrannten, aber auch immer wieder gestoppt wurden.
Ernüchterung deshalb in der Halbzeitpause. Die We/Bo-Reserve, mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, zuletzt aber häufig unter ihren Möglichkeiten geblieben, zeigte sich dieses Mal zu unserem Leidwesen spielfreudig und vor allem defensiv bärenstark. Der 1:5-Start in den ersten 14 (!) Minuten nach Wiederbeginn dokumentierte jedenfalls, welch große Probleme wir über die gesamte Spielzeit in der Offensive hatten. Die Frauen aus der Honigkuchen-Stadt zusammen mit denen aus der Böckstiegel-Stadt ließen uns jedenfalls nicht den Hauch einer Chance, was man vom Hinspiel (20:25) nicht sagen konnte. Zwischenzeitlich musste man daran zweifeln, ob wir überhaupt zweistellig werden, was wir dann aber doch schafften.
 

Fazit des Trainers:
Zwei Sachen können wir trotz der hohen Schlappe als positiv ansehen. Zum einen konnten wir einen großen Kader aufbieten, was uns einiges an Wechselmöglichkeiten brachte und einige gesundheitlich etwas Angeschlagene entlastete. Andererseits kann ich niemandem den Einsatzwillen absprechen. Es war einfach schwer für uns, immer wieder gegen diese „weiße Wand“ anzurennen und kaum einmal einen Ertrag zu erzielen.
Hätten wir in der Halbzeit gewusst, dass wir den Pausenstand einfach hätten verdoppeln können, wären uns 30 Minuten vergebliche Mühe erspart geblieben.
 
Torschützen: Lexi (3);
Pia, Verena (je 2);
Jana, "Bäcka", Jessi, Joline, Janne (je 1).


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